Herzlichen Dank für die Übersendung eurer Reiseberichte:


Bericht über ein Vorleben als Indianerin bei den Sioux, ca. 1840

 

"Ich ging zu den Akasha Chroniken. Hinter Bücherregalen kam ein sehr dunkler Raum. Dort saß ein schwarz angezogener Maler mit mittelalterlicher Malerkappe. Er malte auf einer Leinwand eine Landschaft. Ich sah helles Gras und große Zelte. Das Bild zog meinen Blick an sich und ich schwebte mit einem Mal über eine weite Ebene mit Indianerzelten unter mir. Wie ein Vogel segelte ich und landete schließlich auf dem Boden. Ich sah eine unendliche Weite mit Bergen in der Ferne. Es gab auch einen Bach in der Nähe. Ich, als Tochter des Indianerstammes Sioux lebte hier ein erfülltes Leben. Ich liebte es am Bachufer zu sitzen und in die weite Prärie zu schauen, meine jüngere Schwester neben mir. Tagsüber war ich zusammen mit anderen Mädchen damit beschäftigt, Perlen und alle möglichen Tierknöchelchen und Federn auf eine Kette zu fädeln. Abends traf ich mich, eher heimlich, mit einem netten Jungen aus dem Nachbarstamm. Der Treffpunkt war auf einem Hügel zwischen unseren beiden Familienstämmen. Wir sahen dem Mond zu und lauschten den Nachtgeräuschen. Später abends wurde das Lagerfeuer vorbereitet. Meine Schwester und ich sammelten Reisig. Meine Mutter kochte Suppe in einem Kessel und unsere Väter kamen von der Jagd dazu. Als es dunkel war, saßen wir immer noch um das Feuer herum. Ich beobachtete den Lichtschein auf den Gesichtern der weisen Großväter. Wir ließen den Geist eines Vorfahren oder auch einen Naturgeist bei uns verweilen und spürten dessen Gegenwart."

 

 

Dies ist ein Ausschnitt aus meinem früheren Indianerleben um ca. 1840. Nach meinem Tod als glückliche Großmutter wollte meine Seele ein weiteres Indianerleben aufsuchen. Eine höhere Stimme jedoch riet mir warnend ab: „Die Zeit der Indianer geht zu Ende. Suche dir lieber einen anderen Kontinent mit einer anderen Kultur." Mein Geist schwebte nach Europa, wo ich ungern hinwollte, weil ich in meiner nächsten Inkarnation meine lange vertraute Indianerkultur aufgeben musste.

 

Anmerkung: Bei dieser geistigen Reise erinnerte sich meine Reisende ausführlich von Kindheit bis zum Sterbetag an ein naturverbundenes, harmonisches Indianerleben.

 


Bericht über eine Seelenreise ins Licht - 1. Teil

 

"Mein Wohlfühlort war eine wunderschöne Oase in Australien, von der sich weiße Treppenstufen in die Luft erhoben, die einzelnen Stufen allein schwebend ohne Geländer in einem großen Kreis wie eine sehr große Wendeltreppe nach oben. Sehr luftig, ich stieg quasi mitten durch die Luft hinauf, mit nur sehr kleinen Trittstufen und dazwischen nichts. Seltsam, da ich eigentlich leichte Höhenangst habe. Ich ging durch die Wolken. Da habe ich nichts gesehen, nur leichtes weißliches grau. Als ich aus den Wolken herauskam war dort eine sehr helle weite Fläche ohne erkennbares Ende aus Wolken und viel Licht. Die Wolken am Boden haben ebenso geleuchtet (ein kleines bißchen wie bei einem Sonnenuntergang) wie die Luft. Ich habe keine Decke oder Himmel gesehen, es war einfach sehr weiß und hell über dem Wolkenboden, sonst nichts. In einiger Entfernung habe ich nach einiger Zeit ein bogenförmiges Tor gesehen, das aus einem handbreiten Lichtkranz bestand, sehr hell weiß leuchtend. Keine Struktur erkennbar, nur sehr weiß und hell, ein Bogen. Strahlend, wie die Sonne in blendender Mittagshitze, so dass man es gar nicht direkt anschauen kann. Der Durchgang war offen, aber ich habe nichts gesehen, was dahinter ist. Nachdem ich durchging, war da nichts. Dunkelheit. Nach einiger Zeit habe ich sehr kurz ein kleines Licht in der Ferne gesehen, eher ein unscheinbarer Schatten. Es war nicht fassbar. Später habe ich gefühlt, dass mich etwas ganz schnell wegzieht, so wie von einem unsichtbaren Magneten gezogen. Irgendwohin. Ich habe die Beschleunigungsbewegung gespürt."

 

Anmerkung:  Als die Beschleunigungsbewegung aufgehört hat, sah sie das Licht und aus diesem Licht wurde ihr eine Hand entgegengestreckt. Das eigene innere Licht bewusst wahrzunehmen, war das Ziel der Seele bei dieser Reise.


Bericht über eine Seelenreise ins Licht - 2. Teil

 

Liebe Elke,

 

hier der Reisebericht für meine Reise. Vielen Dank.

 

Vorbemerkung:
Es war mein zweiter (telefonischer) Reisetermin. Das erste Mal war ich zu verkrampft und habe abgebrochen. Diesmal startete ich ohne Entspannungsübung, und das war genau richtig für mich. Ich hatte es mir mit einer Decke im abgedunkelten Wohnzimmer gemütlich gemacht. Ich kann nur empfehlen, das Telefonat aufzunehmen - viele Sachen werden erst beim Abhören richtig bewusst. Hinweis zum Reisebericht: Dieses Mal habe ich im Laufe der Reise verstanden, dass es um das Allererste, was einem spontan in den Sinn kommt, geht, das was ohne Denken aus dem Unterbewusstsein (Seele) kommt. Aber ich hatte noch deutliche Schwierigkeiten damit und war froh, dass ich immer wieder unterbrechen konnte. Ich gebe den Reisebericht ohne diese Unterbrechungen wieder.

 

Heute fiel es mir schwer, mir eine passende Treppe vorzustellen, bis ich mich schließlich einfach schwebend nach oben tragen ließ. Oben angekommen stand ich auf einer kleinen Plattform mit wolkenartigem Boden, auf dem ich aber nicht eingesunken bin. Auf der Plattform war es sehr „neutral“, von den Fraben (eher helles grau) und von der Weite (keine Wände, aber auch nicht endlos) her.

 

Ich brauchte ein paar Versuche, bis ich zu einem heller werdenden Licht hinging, zu einer Art Durchgang (keine Tür) aus dem Licht drang. Von hier an begann „wiederkehrende Reise“ durchs Licht, die sich sehr oft wiederholt hat. Es kamen immer die gleichen Elemente vor –allerdings sehr unterschiedlich in der Intensität und Dauer: Zuerst wurde an einer Stelle das Licht heller. Manchmal meinte ich eine Form wahrzunehmen, oder eher ein Gefühl, dass jemand da sein könnte. Dann wurde es wieder dunkler (einmal war ich in einer Art unendlichem Weltall), bevor es sich wiederholte. Manchmal wurde ich weitergezogen, manchmal blieb ich am selben Ort. Bei jeder neuen Runde sagte ich: „Es wird wieder heller.“

 

Es gab drei Höhepunkte für mich auf dieser Irrfahrt durchs Licht, immer wieder unterbrochen durch andere „Runden“, in denen nichts Außergewöhnliches passierte.  

 

Einmal  wurde es hinter mir wieder heller, fing klein hinter mir an, wurde aber sehr schnell umfassend aus allen Richtungen und hauptsächlich dann von vorne, grell und blendend. Wie wenn die Sonne an einem gleißen hellen Tag auf eine weiße spiegelnde Welt scheint und alles reflektiert, nur dass es gleichzeitig Nacht ist. Ich fragte, was das solle. Die Frage richtete sich an das alles, nicht an jemand bestimmten.  Und ich meinte mir der Frage, was dieses ewige hin und her von heller und dunkler, diese Irrfahrt zu bedeuten hätte. In dem Moment kommt ein Lichtschwall von vorne auf mich zu und mir kommt das Wort „Danke“ in den Sinn. Danke in dem Sinne, dass ich dankbar für das Licht bin bzw. sein solle. Der Lichtschwall ging da zum ersten Mal in mich hinein, sonst hatte das Licht mich eher umarmt. Ich spürte eineWärme, eine Zufriedenheit, ein „es passt“, Glück. Aber dieser Moment war sehr schnell vorbei. Es wurde wieder leicht dunkler, wieder eine neue Runde in der Irrfahrt. Ich war traurig, dass der Moment vorbei war und sagte, dass ich das nicht verstehe und Hilfe brauche.

 

Aber es dauerte mehrere Runden, dann war das Licht einfach nur da, nicht mehr grell und durchdringend, sondern sanft und weicher. Über mir entstand der hellste Punkt, der mich von oben anschien, mit Licht übergoß, das außen an mir hinabfloss und ich spürte eine angenehme Wärme, bis das Licht rund mich herum, auch unter mir war. Aber auch das war viel zu schnell vorbei.

 

Nach erneuten Runden, wurde es wieder heller. Ich fühlte mich, als ob ich mich im Kreis drehe in diesen ewigen Runden der Irrfahrt. Ich war enttäuscht, dass das wirklich warme Licht, das ich für eine kurze Sekunde spüren durfte, weg war. Das Licht wurde wärmer und kam näher, ich dachte, dass es schön wäre, wenn es wirklich kommen würde, aber es kam nichts. Ich fragte: „Was ist damit?“

 

Die Antwort darauf kam so spontan und in Worten auf die ich nicht gekommen wäre. Das war so unglaublich, dass ich noch während ich diese Antwort ausgesprochen hatte, eine Träne im Auge hatte. „Ist für dich, lass in dich rein, nimms an.“ Von vorne kamen Lichtwellen. Mit jedem Teil „Ist für Dich“ „Lass in dich rein“ „nimms an“ eine Welle. Wobei mir das eher so vorkam, als ob da jemand vor mir ist, der mir das mit Nachdruck entgegenwirft. Das was er geworfen hat, waren Lichtwellen, vielleicht wie ein breites Band das sich auf und ab in Wellen bewegt wenn man es am Ende hoch und runter bewegt. Das war so heftig, dass es richtig in mir angeprallt ist, also nicht außen an mir abgeprallt, aber auch nicht in mir sanft angekommen. Leider hat auch das nur sehr kurz angedauert.

 

Ich musste heulen und  beendete die Reise. Ich fühlte mich zum ersten Mal richtig, dass es ok ist, dass es mich gibt.

 

Anmerkung: Ich hoffe, es findet eine 3. Reise statt, in der die Seele mit dem Licht verschmilzt. Verschmelzungsprozesse finden in diesen feinstofflichen Ebenen sehr gerne statt.